Ökumene

Rückblick Red Wednesday


Die Welt in Rot für verfolgte Christen

 

Rückblick

 

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Die Kirchen in Adliswil in rotem Lichtschein, Ref. Kirche, Röm.-kath. Kirche, Ev.-methodistische Kirche.

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Auch die Kirche in Langnau ist rot angestrahlt.


Wussten Sie, dass Christen die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft ist? Mehr als 200 Mio Christen werden weltweit verfolgt, vor allem in Afrika und im Mittleren Osten.
Es geschieht in Ländern wie z.B. in China oder Nordkorea, wo Christen als Staatsfeine angesehen werden.
Christenverfolgung findet aber auch in Ländern statt, wo die Regierung sehr schwach ist und sich deshalb islamistische Terrorgruppen, wie Boko HaraM oder Alkaida ungehemmt ausbreiten. 
Aus diesem Grund haben die Kirchen im Sihltal eine ökumenische Aktion gestartet und mit dem Red Wednesday ein starkes Zeichen gesetzt. Die katholische, reformierte und methodistische Kirche sowie die reformierte Kirche in Langnau wurden blutrot angestrahlt, um auf das Leid der verfolgten Christen aufmerksam zu machen.

Am 13. November wurde in der reformierten Kirche Langnau die Ausstellung von «Kirche in Not» von Pfrn. Anita Schomburg eröffnet, die bis Monatsende zu sehen ist.

Am Red Wednesday lud die AGAP (Arbeitsgemeinschaft Adliswiler Pfarrämter) zu einer sehr interessanten Podiumsdiskussion in die Methodistische Kirche ein. Zu Gast waren Bischof Bruno Ateba aus Nord-Kamerun und Rolf Brennwald von der Hilfsorganisation «Open Doors».

Bischof Ateba gab uns Einblicke über die Christenverfolgung in Nordkamerun durch Boko Haram, was übersetzt heisst: gegen westliche Bildung. Nun, zur westlichen Bildung gehört auch, dass Mädchen die Schule besuchen und eine Ausbildung machen dürfen. Immer wieder werden christliche Schulen zerstört und Kinder entführt.
Wenn Bischof Ateba in seiner Diözese unterwegs ist, begleitet ihn ein bewaffnetes Militär-Team. Er sagte schmunzelnd, als er das Foto zeigte: Das sind meine Schutzengel.

Nach der Podiumsdiskussion blieb Zeit für Fragen aus dem Publikum.
Die Informationen und Erlebnisberichte waren erschütternd.
Was können wir tun? «Beten!», war die Bitte von Bischof Ateba und von Rolf Brenning. Aber auch die Hilfsorganisationen, die sich für verfolgte Christen engagieren unterstützen und die Menschen hier, in der Schweiz, aufmerksam machen auf die Situation der verfolgten Christen.

Ute Lanckau

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Aufnahme während des Vortrags von Bischof Ateba. 

Kontakt

Reformierte Kirchgemeinde Sihltal
Webereistrasse 31
8134 Adliswil
Tel: 043 377 19 99
E-Mail: verwaltung@refsihltal.ch

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